- Engel Encinar, Chief Operations Officer der EDUCA EDTECH Group, nimmt an dem Bericht «Digital Trends in Education 2026» von t2ó teil, in dem er analysiert, wie künstliche Intelligenz die Ausbildungsstrategien in diesem Sektor neu definiert. Laut Encinar konkurrieren die Bildungseinrichtungen nicht mehr darum, mehr Schüler zu erreichen, sondern sie auf eine Weise zu begleiten, die wirklich an ihre individuellen Bedürfnisse angepasst ist..
E-Learning wird nicht mehr nur an seiner Fähigkeit gemessen, geografische Barrieren zu überwinden. Bis zum Jahr 2026, so die Studie ‘Digitale Trends im Bildungswesen 2026‘ von t2ó, einem auf Werbung, digitales Marketing und Technologietransformation spezialisierten Unternehmen, liegt die Wettbewerbsdifferenzierung in der Personalisierung des Lernens und der strategischen Nutzung der eigenen Daten.
Ángel Encinar Luengo, Chief Operations Officer der EDUCA EDTECH Group, beteiligt sich an diesem Bericht, indem er drei grundlegende Achsen analysiert: die Rolle der künstliche Intelligenz in der studentischen Erfahrung, Aufbau von Wettbewerbsvorteilen auf der Grundlage der studentischen Erfahrung, Aufbau von Wettbewerbsvorteilen auf der Grundlage der Daten Erfahrungen aus erster Hand und die Risiken von Automatisierung ohne redaktionelle Wertung.
Die Zugänglichkeit der Ausbildung ist nicht länger ein Wettbewerbsvorteil
Jahrelang haben Online-Bildungsplattformen ihr Wertversprechen auf flexible Arbeitszeiten, den Wegfall von Reisen und geografische Offenheit konzentriert. Ángel Encinar stellt in der t2ó-Studie fest, dass «Zugänglichkeit unterscheidet niemanden mehr».
Der grundlegende Wandel besteht nach Ansicht des Managers darin, dass man von einer verfügbaren Ausbildung zu einer wirklich angepassten Ausbildung übergeht. Dieser Wandel zwingt die Einrichtungen dazu, neu zu definieren, was es bedeutet, eine Person in ihrer beruflichen Entwicklung zu begleiten, und zwar über das Angebot von Kurskatalogen hinaus.
Die EDUCA EDTECH Group hat zum Beispiel folgende Produkte entwickelt EDUCA LXP, Die Methodik integriert adaptive Technologie, Lernplattformen, künstliche Intelligenz und menschliche Begleitung mit dem Ziel, den Schüler in den Mittelpunkt der Lernerfahrung zu stellen.
KI als Lösungsinstrument, nicht als technologisches Schaufenster
Der t2ó-Bericht identifiziert die Künstliche Intelligenz als einer der wichtigsten Trends für die Bildungsbranche im Jahr 2026. Für Encinar liegt der Wert dieser Technologie nicht in ihrer Medienpräsenz, sondern in ihrer Fähigkeit, konkrete Probleme für Schüler zu lösen. Wie der COO der EDUCA EDTECH Group in dem Interview betont.
«Der Student will keine Philosophie, er will das Problem schnell und gut gelöst haben».»
Bei diesem System, das Zehntausende von aktiven Studenten verwaltet, die auf mehrere Bildungsmarken verteilt sind, ermöglichen virtuelle Assistenten und automatisierte Systeme die Aufrechterhaltung der Qualität der Dienstleistung. Encinar warnt jedoch vor der Gefahr einer Automatisierung ohne pädagogischen Kontext.
“Der Schwerpunkt liegt nicht so sehr darauf, wie viele Berührungspunkte wir automatisieren, sondern darauf, dass unsere Pflegequalität unabhängig von der verwendeten Technologie die höchste ist.
Diese Vision steht in Verbindung mit dem PHIA-Entwicklung, EDUCA EDTECH Group's digitaler Mentor, der sofortige Unterstützung bietet, ohne pädagogische Kriterien oder menschliche Nähe auszuschließen.
Eigene Daten vs. Abhängigkeit von externen Aggregatoren
Einer der zentralen Punkte von Encinars Teilnahme an der Studie konzentriert sich auf die strategische Bedeutung von Daten aus erster Hand für die Anwerbung und Bindung von internationalen Studierenden. Er warnt vor der Abhängigkeit von externen Plattformen oder Aggregatoren:
«Das Problem ist, dass man die Daten nicht besitzt: Man mietet sie, und das wird immer teurer.»
Die EDUCA EDTECH Group ist bestrebt, ein umfassendes Wissen über die Studierenden aufzubauen: was sie motiviert, was sie zurückhält, warum sie bleiben, warum sie ihre Ausbildung abbrechen und was sie dazu bringt, wieder eine Ausbildung aufzunehmen. Laut Encinar liegt der Wettbewerbsvorteil nicht nur in der besseren Rekrutierung, sondern im Verständnis des gesamten Zyklus vom ersten Klick bis zur Beschäftigung.
«Wenn man in der Lage ist, die gesamte Reise zu sehen, beginnt man Muster zu verstehen, die kein externer Aggregator liefern kann.», sagt der COO
Dieses Wissen ermöglicht es, präzisere Entscheidungen über Produkt-, Preis-, Schulungs- und Supportstrategien zu treffen.
Das Risiko des Verlusts von Authentizität im Zeitalter der automatisch generierten Inhalte
Die generative künstliche Intelligenz hat die Erstellung von Bildungs-, Handels- und Unternehmensinhalten beschleunigt. Encinar sieht in der t2ó-Studie ein wachsendes Risiko: dass alle Bildungseinrichtungen am Ende gleich klingen.
«Generative KI ermöglicht die Produktion von Inhalten in einer Geschwindigkeit und einem Umfang, die vor zwei Jahren noch undenkbar waren. Und das ist verlockend. Aber es besteht ein echtes Risiko: dass alle Bildungseinrichtungen anfangen, gleich zu klingen».»
Für Encinar ist die Lösung nicht nur technischer, sondern auch redaktioneller Natur.
Die Bildungsdebatte im Jahr 2026: Integration von KI ohne Verlust der pädagogischen Tiefe
Die Studie «Digital Trends in Education 2026» von t2ó stimmt mit Organisationen wie der OECD und der UNESCO darin überein, dass die massenhafte Einführung von generativer künstlicher Intelligenz den eigentlichen Wendepunkt für den Bildungssektor darstellt. Laut UNESCO, 90% der Universitätsstudenten nutzen KI-Tools für schulische Zwecke und 45% der Lehrer setzen sie täglich ein..
Im Jahr 2026 geht es nicht mehr um die Frage, ob künstliche Intelligenz Teil des Lernens sein soll, sondern darum, wie sie integriert werden kann, ohne dass Tiefe, Urteilsvermögen und Menschlichkeit verloren gehen. Die Teilnahme von Ángel Encinar an dieser Studie unterstreicht die Positionierung von EDUCA EDTECH-Gruppe als technologisch-pädagogischer Akteur, der sich für Innovation mit pädagogischem Sinn einsetzt.